11/03/2008

Ubunt 8.10

Bei Erscheinen von Ubuntu 8.04 im April diesen Jahres, habe ich den Laptop meiner Mutter (ein schon etwas in die Tage gekommener Toshiba MX40) auf dieses umgestellt. Der Hauptgrund war vor allem der, dass das darauf installierte Windows xp SP2 trotz Neuinstallation (von einem Image, das alles auf NTFS formatierte, also kein Dual-Boot möglich) mit beängstigender Regelmäßigkeit das Einloggen mit einem BSOD verweigerte. Natürlich spielte auch die Verspieltheit, das Ausprobieren wollen und das "Linux ist doch zu was gebrauchen" eine nicht unerhebliche Rolle.

Gesagt getan, schob ich mit KNOPPIX alle wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte, installierte 8.04 und konfigurierte mich (im Nachhinein Netto sicher 2 Tage lang) am X-Server blöd. Alles lief so einigermaßen (wenn man davon absieht, dass der Laptop immer den Netzstecker brauchte und Compiz, trotz Treiberunterstützung nie lief).

Ich als semi-geek (ja das gibt's auch ;-) verfolgte gespannt die Kernel-Entwicklung mit und war besonders über Adam Jacksons One Second X sehr erfreut.

Am Samstag (nach einer sehr amüsanten Halloween-Party) endlich in Krems heimgekommen geschwind auf 8.10 aktualisiert (was ca. 3h dauerte :o).
Am nächsten Morgen wurde ich so denn auch schon bald mit unsanften Worten aus den Federn gerissen. "Der Laptop spinnt! Was hastn schon wieder g'macht?!", tönte es links und rechts. Schuld war natürlich wieder einmal mein Liebling: der X.org X-Server. Mittlerweile als "konfigurationslos" angepriesen (xorg.conf ist deprecated!), vermutete ich schon, dass der Treiber Probleme verursachte (zumal das Anmelden zwar funktionierte, er aber nach 5 Sec. einfrierte). Geschätzte 5 Stunden verbrachte ich damit ein klein bisschen was zu ändern, zu hoffen um dann doch Elefanten heben zu müssen.

Erst als ich die Grafikkarte (Mobility Radeon 9600 a.k.a RV350) in den Ubuntu-Bug-Tracker eingab, stieß ich auf ein Bug-Report, der mich dann zu dem quirk brachte.

Wär hätte gedacht, dass ein einfaches
"AGPMode" "1"
solche Wunder bewirken kann?

Notizen an mich: NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM! TEST BEFORE USE! und BENUTZ DIE VERDAMMTE SUCHE!!!!

Anforderungen und Use-Case-Diagramm

Der nächste Schritt hin zu unserem Adressbuch ist die Erstellung der Anforderungen und das Zeichnen eines Use-Case-Diagramms.
Zugegebener weise war ich diesmal der, der weniger beigetragen hat. Aufgrund meines Bruders bin ich eine Stunde zu spät zu unserem Treffen in Beckys Wohnung gekommen. Da waren die funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen schon erhoben. :-(
Nichtsdestotrotz konnte ich noch beim Erstellen des Use-Case-Diagramms helfen.

Beim Auffrischen unserer Kenntnisse und besonders bei der Unterscheidung zwischen include/uses und extends, half uns UML Use Case Diagrams: Tips and FAQ.

Ein (meiner Meinung nach sehr gutes) Buch zum Thema Anforderungen ist Exploring Requirements: Quality Before Design, welches trotz seines Alters (1989) noch gut zu gebrauchen ist (außerdem liegt es auch in der Bibliothek ;-).
Bei UML könnte ich unkreativ sein und einfach auch UML@Work angeben. Da mir dieses Buch aber leider viel zu wieder ist (mmn. schlechter Aufbau), verweise ich lieber auf Learning UML 2.0, ohne es zu kennen :D (werde aber bald stolzer Besitzer sein).

Weiter geht's mit PHP (und PHP 5. Grundlagen und Profiwissen und PHP Ge-Packt).