11/19/2008

What are you reading?

Once in a while I feel like reading Planet Gnome, which is always good to get an idea on what these guys are doing all the time.

While doing so once more today, I found Stormy Peter's post What are you reading? (A book meme) which states the following:
Your turn:

  1. Grab the nearest book.

  2. Open it to page 56.

  3. Find the fifth sentence.

  4. Post the text of the sentence on your blog along with these instructions.

  5. Don’t dig for your favorite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST.



So here's my closest book:
"Wilson (1972) provides a (now rather dated) overview of animal communication systems, and Hövelmann (1989) provides a good counterbalance for those easily swayed by the propaganda that is broadcast in this area of study."

from Language Matters by Laurie Bauer, Jamet Holmes, and Paul Warren.

The book's a introduction to linguistics. In this chapter, they talk about the origin and development of languages and the numerous (often almost ridiculous) theories surrounding it. One of them is called "bow wow" theory which states that our language developed from humans imitating animal sounds (=onomatopoeia).
The sentence is in the "Reading an References" section, hence it's unusual appearance.

(Some hints for the German-speaking reader: counterbalance - Gegengewicht, to be swayed by sth. - sich von etw. beeinflussen lassen, broadcast - hinaussenden; hier:herumerzählen)

Kommentare:

  1. Na da schliesse ich mich doch gleich an mit dem Buchzitat aus S. 56. Rechts neben mir auf der Ablage liegt's, der 5. Satz auf S. 56 ist:

    You like it.

    Ein schöner Satz. Das Buch ist "Harrington on Cash Games, Volume I" von Dan Harrington und Bill Robertie. Auf dieser Seite 56 gehts gerade um den Zusammenhang zwischen stack size und hand selection bei no limit hold'em cash games. Es wird eine Beispielhand besprochen, und zwar: In zweiter Position sitzt der Protagonist und sieht A♦K♦ in seinen Hole Cards. Blinds sind $5/$10 und der Protagonist mit einem Stack von $965 raist verständlicher Weise auf $30. Cutoff und Button callen, sonst alle fold. Der Flop ist K♠9♣8♠, und daher auf S. 56: "You like it": top pair top kicker. In einen $105 Pot setzt nun der Protagonist out of position $75. Der Cutoff callt, der Button foldet. Es kommt Q♣ am turn, was nicht schlecht ist, da zumindest flush draws nicht bedient werden. Trotzdem scheints, dass ma dem Gegner jetzt die drawing odds verwehren muss (flush draw mit 9 outs ist ungefähr 4:1 von turn auf river). Der Pot ist jetzt $255, und mit einem club flush draw und einem spade flush draw am board macht der Protagonist einen soliden value bet von $200. Nun kommt aber der Gegner mit einem Raise auf $600 daher. Also ein call kostet $400, der Pot ist $1055 (5:2 pot odds), was eigentlich nicht schlecht ist, aber der Raise ist zwei Drittel des verbleibenden Stack des Protagonisten. Der Raise kündigt set an oder straigt (z.B. mit JT). Der Protagonist foldet. Was ist nun falsch gelaufen? Eigentlich nichts. Die Moral dieser Hand: mit top pair top kicker gewinnt man kleine Pots und verliert grosse Pots wenn man Gegenwind hat. Vor allem wenn man diese Hände so spielt wie der Protagonist, nämlich durchsichtig. Es muss dem Gegner klar gewesen sein dass er gegen ein gutes Paar spielt (gilt auch für overpair). Trotzdem hat der Gegner anständige value bets gecallt. Ergo: hat wahrsch. bessere Hand. Im Endeffekt: pair ist small hand, also small pot muss das Ziel sein. Gute Spieler gehen nicht in grosse Pots ohne top pair top kicker schlagen zu können.

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  2. Juhu Senf dazugeben :D Der Protagonist sollte in den Early Positions wenigstens auf 35$ openraisen. OOP würde ich am Flop sogar höher contibetten gegen 2 Villains weil 2 Coldcaller preflop darauf hinweisen dass da ein paar suited Connectors rumgammeln, auch ein FlushDdraw liegt. 85$ würden mir eher schmecken, Stats der Gegner wären hilfreich :D Seltsam dass er den Turn dann 4/5 pottet. Ich finde das zwar gut, wundere mich aber eher dass er am Flop so eine niedrige gewählt hat gegen 2?! (Eventuell einen loosen Raise inducen?) Turnbet/fold geht natürlich in Ordnung. =D

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  3. Und ich hab' gedacht, die Informatik sei voller Denglisch ...
    :D

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  4. Sie müssen zum Beispiel alle \caption-Befehle in eine einzige Datei geschrieben werden, wennn man Abbildungen und Tabellen zu einer gemeinsamen Liste kombinieren will.

    Das Buch:

    Mittelbach, Frank und Michel Goossens. Der LaTeX-Begleiter. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Pearson Studium, München, 2005.

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  5. Ich les grad die Comments zu dem Blog hier und muss wiedermal über Davids Postings schmunzeln :P

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