Gesagt getan, schob ich mit KNOPPIX alle wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte, installierte 8.04 und konfigurierte mich (im Nachhinein Netto sicher 2 Tage lang) am X-Server blöd. Alles lief so einigermaßen (wenn man davon absieht, dass der Laptop immer den Netzstecker brauchte und Compiz, trotz Treiberunterstützung nie lief).
Ich als semi-geek (ja das gibt's auch ;-) verfolgte gespannt die Kernel-Entwicklung mit und war besonders über Adam Jacksons One Second X sehr erfreut.
Am Samstag (nach einer sehr amüsanten Halloween-Party) endlich in Krems heimgekommen geschwind auf 8.10 aktualisiert (was ca. 3h dauerte :o).
Am nächsten Morgen wurde ich so denn auch schon bald mit unsanften Worten aus den Federn gerissen. "Der Laptop spinnt! Was hastn schon wieder g'macht?!", tönte es links und rechts. Schuld war natürlich wieder einmal mein Liebling: der X.org X-Server. Mittlerweile als "konfigurationslos" angepriesen (xorg.conf ist deprecated!), vermutete ich schon, dass der Treiber Probleme verursachte (zumal das Anmelden zwar funktionierte, er aber nach 5 Sec. einfrierte). Geschätzte 5 Stunden verbrachte ich damit ein klein bisschen was zu ändern, zu hoffen um dann doch Elefanten heben zu müssen.
Erst als ich die Grafikkarte (Mobility Radeon 9600 a.k.a RV350) in den Ubuntu-Bug-Tracker eingab, stieß ich auf ein Bug-Report, der mich dann zu dem quirk brachte.
Wär hätte gedacht, dass ein einfaches
"AGPMode" "1"solche Wunder bewirken kann?
Notizen an mich: NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM! TEST BEFORE USE! und BENUTZ DIE VERDAMMTE SUCHE!!!!
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