10/31/2008

Zebrastreifen: Ja oder Nein?


Stripes by-nc-sa von swisscan

Zebra Striping gilt unter Grafikdesignern seit langem als bewährtes Mittel Tabellen leichter lesbarer und übersichtlicher zu gestalten. Angefangen bei der Vokabel-Liste des Englischlehrbuchs der Unterstufe You&Me bis hin zur Titelliste in iTunes reichen seine Anwendungen. Dabei wird einmal nur zwischen Schwarz und Weiß alterniert, ein anderes viele verschiedene Farben verwendet und manchmal auch noch zusätzlich die Spalten eingefärbt.
Doch wie sinnvoll ist diese Technik eigentlich?

In den beiden Artikeln Zebra Striping: Does it Really Help? und Zebra Striping: More Data for the Case geht die Formulardesignerin Jessica Enders dieser Frage nach. Nicht ohne überraschendes Ergebnis ...

Viel Spass beim Lesen!

Kommentare:

  1. Also ich persönlich find's gerade bei Tabellen übersichtlicher. Wenn die Einträge nicht striped sind, verliere ich leichter die Zeile, wenn ich mit den Augen zwischen den Spalten herumspringe, vor allem wenn größere leere Abstände zwischen den Zeichen der unterschiedlichen Spalten sind :o

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  2. Bei der Beispieltabelle von J. Enders ist mir der Kontrast zu groß. Ich finde Streifen gut, aber wenn sie etwas dezenter sind, wie z.B. am Mac OS X der leichte Blauton.

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  3. Ich stimme euch beiden zu. Gerade dieser Punkt wurde nämlich etwas wenig behandelt wurde: die persönlichen Vorlieben. Ich denke gerade bei solch subtilen Dingen spielt der eigene Geschmack immer eine große Rolle.

    @$me: Bei meinem You&Me Beispiel war es aber gerade oft so, dass das Zebra striping eher irritierend denn hilfreich war. Hellgrau und Weiß mögen wohl nicht die idealen Farben sein, doch kam es leider oft vor, dass sich der Text in einer Spalte über mehrere Zeilen erstreckte, was die ganze Sache eher verschlimmbesserte.

    @Derntl: Grau und Weiß ist sich IMHO oft zu ähnlich, was den ZS-Effekt irgendwo zu Nichte macht. Wenn man einen hohen Kontrastumfang wählt, geht man immer das Risiko ein, Leute damit zu verstören; gerade bei unseren farbenfrohen und durchdesignten Welt von Heute (zu der auch oder speziell OS X gehört ;-P). Ein Anwendungsfall bei dem das aber ganz gut zu funktionieren scheint sind "Writer's Editors" wie Write Room

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